Das erste mal in Disneyland Paris (aka der Riesenbaustelle)

LaLaLaLucy Hat den Namen Disney schonmal gehört
Wir – das heißt mein Mann, unsere 6-jährige Tochter und ich – sind letzten Mittwochabend von unserem allerersten Disneyland-Besuch zurückgekehrt. Es war eine aufregende, aber auch anstrengende Reise, die uns viele Eindrücke beschert hat. Hier unser Bericht:

Anreise und Unterkunft​

Unser Tag begann früh: Um 4:00 Uhr morgens starteten wir in Wien, um unseren Flug um 7:10 Uhr nach Paris (CDG) zu erreichen. Leider haben wir den TGV knapp verpasst, und da der nächste erst 1,5 Stunden später gefahren wäre, entschieden wir uns spontan für ein Uber. Überraschenderweise war das sogar günstiger als die Zugfahrt.

Unsere Unterkunft für die ersten zwei Nächte war das Ibis Budget beim Val d’Europe. Dort fanden gerade umfangreiche Umbauarbeiten statt: Die Rezeption und das Treppenhaus des Budget-Teils waren gesperrt, und wir mussten über die normale Ibis-Rezeption einchecken, wo ebenfalls renoviert wurde. Ein Lift war außer Betrieb, und wir mussten über die Feuertreppe in den dritten Stock gelangen.

Das Zimmer war sauber und zweckmäßig, aber sehr klein – für drei Personen eigentlich zu eng. Es gab kaum Ablageflächen, und Dusche sowie WC waren in einem Plastikeinbau direkt im Zimmer integriert. Aufgrund der Bauarbeiten war die Klimaanlage (die auch als Heizung diente) außer Betrieb, und wir bekamen stattdessen einen kleinen Heizlüfter. Für zwei Nächte war es okay, aber wir würden es nicht noch einmal buchen. Positiv war die direkte Nähe zur RER-Station.

Paris erkunden​

Am Samstag und Sonntag haben wir Paris besichtigt. Wir waren auf dem Eiffelturm, spazierten die Champs-Élysées entlang, besuchten die Galerie Lafayette, Notre Dame, die Katakomben (sehr empfehlenswert!), einen kleinen Teil des Louvre und das Val d’Europe Shopping Center. Es war ein volles Programm, aber wir haben die Stadt sehr genossen.

Tag 1​

Am Montag ging es früh los: Um 7:00 Uhr fuhren wir mit der RER von Val d’Europe zum Disneyland. Nach dem Online-Check-in nahmen wir den Shuttlebus zum Newport Bay Club, wo wir unser Gepäck abgaben und direkt einchecken konnten. Danach frühstückten wir im Earl of Sandwich, unserem Lieblingslokal während des Aufenthalts.

Um 8:20 Uhr standen wir vor den Toren des Disneyland Parks, und um 8:25 Uhr wurden diese geöffnet. Wir stürmten sofort zu Peter Pan und nutzten die Magic Extra Hour, um auch Dumbo, Buzz Lightyear’s Laser Blast und Phantom Manor zu erleben. Danach ging es zu den Piraten der Karibik und weiter zur Adventure Isle, wo unsere Tochter so begeistert war, dass wir über eine Stunde dort verbrachten.

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Nachmittags besuchten wir das Schloss, den Drachen in seiner Höhle, Alice’s Labyrinth und It’s a Small World. Mein Mann ging zwischendurch ins Hotel, um unser Zimmer zu beziehen, während unsere Tochter und ich die Teetassen fuhren – trotz 20 Minuten Wartezeit. Abends kehrten wir in den Park zurück, fuhren Pinocchio, Orbitron und Autopia und schafften es noch auf Star Tours, bevor wir uns die Show Tales of Magic ansahen. Leider waren wir alle so müde und durchgefroren, dass wir die Show nicht richtig genießen konnten. Danach holten wir uns noch etwas bei McDonald’s – der leider so schlecht war, wie viele es beschrieben hatten.

In der Nacht hat uns unsere Tochter um 3:30 Uhr mit plötzlichem Erbrechen beglückt. – das hat sie öfter mal wenn sie mit vielen Eindrücken und Action überfordert ist. Zum Glück blieb das Bett verschont, und am nächsten Morgen ging es ihr wieder gut. Sie verlangte sogar nach einem Croissant. 😊

Tag 2​

Am nächsten Morgen standen wir wieder früh auf und holten uns ein Frühstück beim Earl of Sandwich, bevor wir um 8:20 Uhr vor den Studios standen. Die Baustellen dort waren ernüchternd – die Disney-Magie kam einfach nicht auf und wir waren trotz der mentalen Vorbereitung auf den "Größten Bauzaunpark der Welt" wirklich enttäuscht. Trotzdem stürmten wir zu Spiderman, wo ich überraschenderweise besser abschnitt als mein Gamer-Mann (dank vorbereitendem Arm-Fitnesstraining 😉). Danach fuhren meine Tochter und ich den Tower of Terror – ihr Fazit: „Cool, aber einmal reicht.“ Anschließend ging es zu Avengers Assemble: Flight Force. Auch hier war sie stolz, dass sie so mutig war mit zu fahren, aber einmal war auch hier genug.

Nach einem Lunch in der Stark Factory fuhren wir Ratatouille und sahen uns die Show Together an, die uns allen sehr gut gefiel. Zurück im Hotel wollten wir ein Nickerchen machen, doch rund um uns wurde gebohrt und renoviert. (Alle Zimmer bekommen offenbar neue große Fernseher) Nach einer Beschwerde an der Rezeption bekamen wir zwei Express-Pässe als Entschädigung, die wir für Schneewittchen und Phantom Manor nutzten.

Schneewittchen steuerten wir, als wir zurück im Park waren, sofort an. Ich muss sagen, der Ride hat mich sehr irritiert, weil er für mich mit der Geschichte von Schneewittchen gar nichts zu tun hat und nur das Gruselkabinett der Hexe ist. Davon abgesehen fuhr der Wagen (nicht nur bei Schneewittchen, sondern auch bei Peter Pan und Pinocchio) so extrem schnell, dass man gar keine Zeit hatte, sich irgendetwas anzusehen. Danach ging es zu Mickey’s Philharmagic, das so gut wie leer war.

Anschließend machten wir uns wieder auf zu den Piraten, unserem absoluten Lieblings-Ride. Mit nur 5 Minuten Wartezeit war es praktisch ein Walk-On. Danach fuhren wir durch das Pays des Contes de Fées. Bei keinem anderen Ride brüllten so oft entnervte Castmember durch die Lautsprecher, dass man die Arme im Boot lassen und sitzen bleiben soll, wie hier. Auch kein anderer Ride stoppte so oft wie dieser. 😄 Danach ging es direkt zu Casey Jr., und wir klapperten noch ein paar Shops ab, bevor wir uns auf den Weg zur Main Street machten, um die Parade anzusehen.

Abends sahen wir uns die Parade an, fuhren noch einmal Small World und aßen im Annette’s Diner. Mein Mann und unsere Tochter besuchten später noch den Hotelpool, der zwar toll, aber eiskalt war.

Tag 3​

Am letzten Tag packten wir unsere Sachen, frühstückten beim Earl und standen wieder früh bei den Studios, um noch einmal Spiderman zu fahren. Mein Mann und meine Tochter fuhren direkt nochmal Spiderman und ich noch einmal allein Assemble: Flight Force. Danach wechselten wir in den Disneyland Park, wo ich Hyperspace Mountain fuhr (leider enttäuschend, weil eigentlich fast die gleiche Achterbahn wie Flight Force nur ruckeliger weil älter und in schlechtem Star Wars Theming) und mein Mann und unsere Tochter Dumbo. Wir besuchten noch einmal die Piraten, Aladdin’s Passage, die Nautilus und aßen im Rainforest Café. Nach einem letzten Besuch bei Phantom Manor und einer Fahrt mit dem Disneyland Express machten wir uns auf den Weg zurück ins Hotel, holten unser Gepäck und fuhren mit einem Uber zum Flughafen.

Fazit​

  • Baustellen: Die vielen Baustellen haben uns die Magie genommen. Besonders die Studios und das Disney Village waren stark betroffen. Wir kommen erst wieder, wenn die großen Projekte abgeschlossen sind.
  • Newport Bay Club: Das Hotel war nett, aber renovierungsbedürftig. Die Bauarbeiten störten uns sehr.
  • Attraktionen: Im Vergleich zu Disney World fehlen in Paris einige Top-Rides wie „Mickey and Minnie’s Runaway Railway“ oder „Rise of the Resistance“. Wir sind gespannt, was mit Frozen und Lion King kommt.
  • Merchandise: Viel zu teuer. Wir hätten mehr gekauft, wenn die Preise moderater gewesen wären.
  • Shops: Die neuen Boutiquen waren enttäuschend – wenig Auswahl und überteuert.
Wir hatten trotz allem eine schöne Zeit, aber wir warten mit einem erneuten Besuch, bis die Baustellen abgeschlossen sind.
 
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LaLaLaLucy Hat den Namen Disney schonmal gehört
PS: Beim neuen Lego Store konnte ich einen Blick erhaschen, als gerade Bauarbeiter die Baustelle verlassen haben und habe ein rießiges Lego-Bauwerk inklusive Schloss, Micky, Winnie Pooh, Olaf und ich glaube noch einige andere Charaktere gesehen, das vermutlich vor dem Shop stehen wird.
 
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